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Drenthe Growers: "Für die Zukunft anbauen erfordert heute Entscheidungen"

  • Kas:
    Drenthe Züchter
  • Standort:
    Erica, Niederlande
  • Kultur:
    Gurken
  • Herausforderung:
    Son-T zu LED, Energiesparen
  • Lösung:
    Luxous

November 2025

Am Rande des Drentse Erica betreibt Inge Bergsma-de Vries zusammen mit ihren zwei Brüdern, ihrem Mann und ihrem Vater ein modernes Gurkenunternehmen von 18 Hektar. Drenthe Growers ist nicht nur ein echtes Familienunternehmen, sondern auch ein Beispiel dafür, wie man täglich Spitzenqualität liefert und an einer nachhaltigen Zukunft arbeitet.

„Es ist ein ständiges Balancieren zwischen dem Hier und Jetzt und später“

„Bei uns sind die Männer vor allem auf den Anbau und die Arbeit konzentriert, mein Vater wechselt langsam mehr in eine Mentorrolle, und ich mache alles drumherum: Verwaltung, Personal und den Blick nach außen“, erzählt Inge. „Und das ist manchmal ein Balanceakt: Man will jetzt produzieren, jetzt liefern, aber gleichzeitig muss man auch weiter vorausschauen. Wo stehen wir im Jahr 2040? Wie sorgen wir dafür, dass wir dann noch immer anbauen können? Das erfordert echtes Unternehmertum.“

Gemeinsam nachhaltiger werden

Drenthe Growers ist Teil eines regionalen Projekts namens ORTESE: Entwerfen und Realisieren eines zukunftsfähigen Energiesystems in der Region Emmen. Zusammen mit der Gemeinde, der Provinz und anderen Anbauern arbeiten sie an einem lokalen Wärmenetz auf Basis von Sonne, Pufferspeicherung und Elektrifizierung. „Das Schöne ist: man sucht wirklich die Verbindung zur Umgebung. Wir schauen gemeinsam, was möglich ist, anstatt in dem zu verharren, was nicht möglich ist. Denn Geothermie ist hier schwierig, Abwärme ist zu weit weg. Also suchen wir es in Wärmepumpen, Solarmodulen und intelligenten Energiehubs.

CS - Drenthe Growers - Netherlands - Cucumbers - Luxous - Inge de Vries

LED und Mut

Im Gewächshaus wurden bereits die ersten nachhaltigen Schritte unternommen. Der beleuchtete Teil des Gewächshauses wurde vollständig auf LED umgestellt und ein Großteil der SON-T-Beleuchtung entfernt.

“Das war eine Umstellung für die Männer. Man muss wirklich lernen, anders mit LED anzubauen. Weniger Strahlungswärme bedeutet mehr auf Temperatur zu steuern. Auch die Sorte reagierte anders als wir es gewohnt waren. Aber wir gehen es voller Energie an.”

Doppelte Abschirmung, doppelter Vorteil

Alle beleuchteten Gewächshäuser sind mit einer doppelten Abschirmung ausgestattet: einem lichtabweisenden Schirm und einem energiesparenden Luxous-Schirm. “Diese Abschirmungen helfen enorm, das Klima gut zu halten und den Energieverbrauch zu begrenzen. Gerade mit LED ist Wärmeerhalt wichtig. Wir überprüfen jedes Jahr die Installation; oft gibt es noch Einsparungen, indem man einfach mal gut auf Spalten oder abgenutzte Teile prüft.”

Grün anbauen, Schritt für Schritt

Drenthe Growers nimmt an der Pilotinitiative 100% Grün Anbau teil. Sie arbeiten auf einen vollständig rückstandsfreien Anbau hin. “Dabei arbeiten wir zusammen mit FVO, aber wir lernen auch viel von unserem biologischen Nachbarn”, erzählt Inge. “Man beginnt immer mit einer widerstandsfähigen, gesunden Pflanze. Aber wenn es schiefgeht, muss man suchen: Was kann man dann noch einsetzen? Es gibt grüne Mittel, aber es gibt auch noch viele Einschränkungen. Wissen ist sehr wichtig und manchmal kommt es aus unerwarteter Richtung.”

Zeit für Reflexion und Vorbereitung

Ab November sind die Gewächshäuser sechs Wochen leer. Diese Zeit nutzt das Team, um zu reinigen, zu reparieren und bereit für die nächste Saison zu sein. “Es ist immer viel zu tun, aber ich bin ehrlich: Ich bin froh, wenn die Pflanzen zu Weihnachten wieder

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