Wir unterstützen WaterAid!

WaterAid nutzt mit seinen Partnern praktische Lösungen, um die ärmsten Menschen der Welt mit sicherem Wasser, effektiven sanitären Einrichtungen und Hygiene-Ausbildung zu versorgen.

Menschen auf der ganzen Welt leiden täglich, da sie keinen Zugang zu sicherem Wasser und sanitären Einrichtungen haben. WaterAid arbeitet mit lokalen Gemeinschaften zusammen, um durch den Einsatz preisgünstiger Technik dauerhafte Lösungen zu liefern. Die Organisation ist in ländlichen und städtischen Gegenden tätig, sie betreibt Programme in 27 Ländern in Afrika, Asien und der Region Pazifik. WaterAids Position und Forschungsergebnisse in wichtigen Fragen hinsichtlich der Versorgung mit Wasser und sanitären Einrichtungen. Unser Beitrag wird direkt dafür verwendet, drei von Dürre heimgesuchte Gebiete in Äthiopien mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen.

Äthiopien: Projekt für Katastrofenrisiko-Verringerung und Reaktion im Katastrofenfall

Äthiopien gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Dieses Land verfügt über wenig Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, ein begrenztes Gesundheitswesen und eine hohe Kindersterblichkeit. Äthiopien ist Teil einer Region, die gemeinhin als Horn von Afrika bezeichnet wird. Im letzten Jahr wurde die Region von der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren heimgesucht, was zu hohem Wassermangel, Missernten, Nahrungsmangel und Hungersnot beitrug, die katastrophale Auswirkungen hatten und über 4,5 Mio. Menschen betrafen.

Dieses Projekt will Leben retten und die Verwundbarkeit lokaler Gemeinschaften durch Dürre und Hungersnot verringern, indem der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen verbessert wird, das Wissen über Hygiene und Wasserressourcen-Management erhöht wird sowie durch einkommenerzeugende Aktivitäten in drei Distrikten: Ticho, Konso und Assosa. Das Projekt wird das Leben von 23 614 Menschen verbessern, die in den drei Distrikten von der Dürre betroffen sind. Das Projekt reagiert auf die aktuelle Situation in den von Dürre betroffenen südöstlichen und südlichen Landesteilen von Äthiopien, wo unzureichende Trinkwasserversorgung, geringe Versorgung mit Latrinen, unzulängliche Hygienepraktiken zu häufigem Ausbruch von Cholera und ähnlichen Krankheiten führt.

1 Das Risiko von Durchfallerkrankungen in Hochrisiko-Gebieten durch sofortige WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene) Interventionen mit Schwerpunkt auf gefährdete Gruppen (wie Frauen, Kinder, chronisch Kranke und Ältere) verringern

2 Gefährdeten Gruppen, Gemeinschaften und Haushalten verschiedene Hilfsleistungen zukommenlassen, um die wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Auswirkungen der Dürre abzumildern.

3 Die unmittelbare und mittel-/langfristige Dürre-Widerstandsfähigkeit (z.B. nachhaltige Wasserversorgung) der lokalen Gemeinschaft, besonders weiblicher und sonstiger gefährdeter Gruppen, zu verbessern, indem vorhandene Wasserprojekte ergänzt/ausgeweitet werden und neue Wasseraktivitäten in vorhandenen Projektbereichen gestartet werden.

4 Kenntnisse über Nahrungsmittelsicherheit/Erfordernisse der Landwirtschaft aufbauen, für eine angemessene Reaktion von anderen hinsichtlich Nahrungsmittel/Landwirtschaft eintreten, zu verbessertem Wasserressourcen-Management und einem Bewusstsein für die vielfachen Verwendungen von Wasser beitragen.

Die Arbeit und die Aktivitäten im Rahmen dieser Zielsetzungen sind weiter in kurz- und langfristige Interventionen kategorisiert worden. Jede dieser Interventionen umfasst detaillierte Aktivitäten, die das Länderprogramm in den kommenden 18 Monaten im Rahmen dieses Projekts einführen will. Das Projekt konzentriert sich somit auf akute Notfallhilfe zur Rettung von Leben und eher langfristige Maßnahmen, um angesichts der wiederholt auftretenden Dürren und der Auswirkungen eines immer extremeren Klimas in dieser Region die Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinschaften zu stärken und ihre Gefährdung zu verringern. Beispiele für langfristige Interventionen sind geplante Aktivitäten zur Verbesserung des Managements der Wasserwirtschaft in Wassereinzugsgebieten, Wiederaufforstung, Pflanzen einheimischer Bäume und Entwicklung von Strukturen für Wassererhaltung in kleinem Ausmaß auf Haushaltsebene. Als Bestandteil des Projekts, wird auch dafür gearbeitet, die Kapazität lokaler Verwaltung und Behörden hinsichtlich Dürre-Bereitschaft und -Begrenzung zu erhöhen.

Das Projekt wird von WaterAid in Kooperation mit lokalen Partnerorgansiationen, Gemeinschaften sowie lokalen und regionalen Behörden in den drei Projektgebieten durchgeführt. Während der Durchführung wird WaterAid in Äthiopien den Fortschritt des Projekts fortlaufend kontrollieren und bei Abschluss des Projekts wird eine abschließende Evaluierung vorgenommen. Wie alle Tätigkeiten und Interventionen von WaterAid basiert dieses Projekt auf lokaler Nachfrage und Teilnahme der betreffenden Gemeinschaften. Lokale Behörden sowie Ausschüsse für Wasser und sanitäre Einrichtungen, die in den Gemeinschaften auf lokaler Ebene vorhanden sind, werden stark einbezogen und nach Vollendung des Projekts für fortlaufenden Betrieb und Management der Anordnungen verantwortlich sein.

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