
Im Rampenlicht: Kwekerij van Winden
Bei Kwekerij Van Winden dreht sich alles um eine Pflanze, die wenig Raum für Zufall lässt: Zamioculcas. Die starke, glänzende Zimmerpflanze ist bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit, aber wer sie professionell anbaut, weiß, dass Stabilität im Klima entscheidend ist. “Wir züchten eine Kultur, die sehr genau auf ihre Umgebung achtet”, sagt Tom van Winden, der zusammen mit seinem Vater André das Unternehmen leitet. “Wenn die Bedingungen auch nur minimal abweichen, zieht sich die Pflanze in ihre Knolle zurück. Dann stoppt das Wachstum. Gerade deshalb ist das Gewächshausklima für uns heilig.”
Ein Familienunternehmen mit Vision
Kwekerij Van Winden erstreckt sich über 12 Hektar an vier Standorten und ist einer der größten Zamioculcas-Anbauer in den Niederlanden. In den letzten Jahrzehnten hat Vater André das Unternehmen stetig durch den Kauf angrenzender Gewächshäuser erweitert, diese komplett entkernt und von Grund auf neu aufgebaut - immer mit einem Fokus auf Größe, Kontrolle und Qualität. Diese Herangehensweise ist nicht unbemerkt von Peter Dekker Installaties (PDI), Van Windens langjährigen Installationpartner, geblieben. “André ist wirklich ein Visionär,” sagt Jeroen de Jonge von PDI. “Er weiß genau, was er will und wohin er gehen will. Das sieht man daran, wie das Unternehmen gewachsen ist. Jedes neue Gewächshaus wurde nach seinem eigenen Standard neu aufgebaut. Das erfordert Mut und eine langfristige Vision.”
Innerhalb der Firma konzentriert sich Tom hauptsächlich auf die kommerzielle Seite, während André die Operationen überwacht. “Strategisch arbeiten wir sehr eng zusammen,” sagt Tom. “Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, das Unternehmen widerstandsfähiger und stärker zu machen.”
Eine langfristige Partnerschaft mit PDI
Die Zusammenarbeit zwischen PDI und der Gärtnerei Van Winden reicht bereits viele Jahre zurück. „Es ist eine Beziehung, die auf Vertrauen basiert“, sagt Jeroen. „Wir kennen die Arbeitsweise des jeweils anderen. Wir wissen, wie André und Tom denken, und sie wissen, worauf sie sich bei uns verlassen können.“
Warum Zamioculcas eine echte Präzisionskultur ist
Zamioculcas ist eine Knollenpflanze mit einem ausgeprägten An-Aus-Mechanismus. „Stimmen Klima oder Energiebilanz nicht, schaltet sich die Pflanze selbst ab“, erklärt Tom. „Dann wird die gesamte Energie in die Knolle verlagert und das Wachstum kommt zum Stillstand. Dieses Zurückschalten passiert sehr schnell, das erneute Aktivieren dauert jedoch deutlich länger. Deshalb ist es entscheidend, das Klima dauerhaft auf dem richtigen Niveau zu halten.“
Diese Empfindlichkeit ist der Grund, warum Van Winden stark auf präzise Klimaregelung und Energieeinsparung setzt. „Wir möchten jede Kilowattstunde, die wir ins Gewächshaus bringen, so lange wie möglich halten“, sagt Tom. „Aber niemals auf Kosten des Bestands.“
Drei Schirme als Herzstück der Strategie
Im August 2025 wurde ein wichtiger Schritt gemacht. In einem der Gewächshäuser wurde das bestehende Sonnenschutzgewebe durch einen Verdunkelungsschirm vom Typ Obscura ersetzt und auf derselben Drahtlage ein zusätzlicher Energieschirm vom Typ Luxous Light installiert. In Kombination mit dem bereits vorhandenen PARperfect-Schirm auf der Unterseite verfügt das Gewächshaus nun über Klimaschirme, die sowohl nachts als auch tagsüber erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen.
„Das bedeutet einen enormen Schritt in Sachen Isolierung“, sagt Jeroen. „Ein Verdunkelungsschirm dient nicht nur der Lichtabschirmung, sondern gehört zu den bestisolierenden Schirmen überhaupt. Die beiden Lagen übereinander sorgen dafür, dass die Wärme nachts wirklich im Gewächshaus gehalten wird. Und der Luxous-Light-Schirm eignet sich hervorragend dafür, auch tagsüber geschlossen zu bleiben.“
Für Van Winden ist genau das das Ziel. „Viele Pflanzen befinden sich nachts praktisch im Ruhezustand“, erklärt Tom. „Die Spaltöffnungen sind geschlossen, die Pflanze ist kaum aktiv. Das ist der perfekte Moment, um maximal zu isolieren. In dieser Phase möchte man keinerlei Energie verlieren.“
Bereit für die Spitzenmonate
Bei Zamioculcas liegen die kommerziellen Absatzspitzen vor allem in den Monaten Januar und Februar. „Das sind unsere wichtigsten Monate“, sagt Tom. „Nach Weihnachten wechselt der Fokus vom Weihnachtsbaum zur Zimmerpflanze. Darauf muss man vorbereitet sein.“
