
15 Aug 2025 | Tomate
TVA Growers
Bei der Erneuerung des Klimaschirms im Jahr 2024 entschied sich TVA Growers für Luxous Light FR in Kombination mit dem Svensson Energy Monitor.

Svensson ist bekannt als Hersteller von Klimaschirme, aber in der Praxis sind sie viel mehr als das. Die Berater Joris Vermonden und Paul Arkesteijn helfen den Erzeugern täglich, das Klima im Gewächshaus optimal zu gestalten: für die beste Produktion, Qualität und Nachhaltigkeit. Dieses Wissen ist die besondere Stärke von Svensson, und sie teilen es aktiv. "Es beginnt mit der Frage: Was willst du anbauen, mit welchem Ziel und was ist deine Schirmstrategie?", erklärt Vermonden. "Wenn du das mit Daten verknüpfst, kannst du optimieren. Und genau das machen wir mit dem Svensson Energy Monitor."


Der Svensson Energy Monitor ist ein benutzerfreundliches Software-Tool auf der MyLetsGrow-Plattform, das das Klimaschirmverhalten mit dem Energieverbrauch verbindet. Das Tool arbeitet mit objektiven Rechenmodellen, die täglich mit Klimadaten aus dem Gewächshaus gespeist werden. Vermonden: „Das Modell berechnet kontinuierlich: Was ist die tatsächliche Einsparung mit deinen aktuellen Bildschirmeinstellungen und wie viel Einsparung verpasst du, wenn du nicht abgeschirmt hättest oder wenn du einen Klimaschirmspalt eingestellt hättest?“ Das liefert direkte Einblicke. Arkesteijn: „Züchter sehen dann: hey, ich habe diese Woche X m3 Gas mit meiner Schirmstrategie gespart. Oder: Ich hätte hier vielleicht etwas früher abschirmen sollen.“ Solche Entscheidungen können viel ausmachen, das bestätigt auch Tomatenzüchter Ferry Adegeest (TVA Growers), der seit einem knappen Jahr mit dem Svensson Energy Monitor arbeitet: „Manchmal geht es wirklich darum, eine Viertelstunde früher oder später zu öffnen oder zu schließen. Beispielsweise beim Öffnen des zweiten Energieschirms. Man hat die Neigung, diesen sofort zu öffnen, wenn es hell wird, aber es stellt sich heraus, dass er noch etwas länger geschlossen bleiben kann. Das führt zu zusätzlichen Energieeinsparungen, ohne Zugeständnisse an den Anbau zu machen.“
Obwohl sich das Tool auf Energieeinsparungen konzentriert, geht es in der Praxis weiter. „Das Schöne ist, dass Züchter auch besser verstehen, warum sie tun, was sie tun“, sagt Joris Vermonden. „Es ist ein Lerninstrument, das Bewusstsein schafft.“ Paul Arkesteijn ergänzt: „Wir sehen Züchter, die durch den Energy Monitor wirklich anders auf ihre Strategie schauen. Das ist genau das Ziel: nicht nur sparen, sondern auch intelligenter züchten.“ Die neueste Version zeigt auch die verminderte CO2-Emission durch den Einsatz von Klimaschirmsystemen. Die Reaktionen aus der Praxis sind positiv. „Sie finden es angenehm, dass es ein praktisches Tool ist, keine Informationsüberflutung“, sagt Vermonden. „Wir binden es auch oft in unsere Beratung ein.
Erfahrungen von Züchtern