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CS - Marjoland - Netherlands - Roses

Marjoland investiert in Energieschirme mit vertikalen Ventilatoren

  • Gewächshaus:
    Marjoland
  • Standort:
    Waddinxveen, Niederlande
  • Pflanze:
    Rosen
  • Herausforderung:
    Übergang von SON-T zu LED, Energieeinsparung, Feuchtigkeitsbalance
  • Lösung:
    ClimaFlow, Luxous 1147 FR

JANUAR 2025


Der Übergang von SON-T zur LED-Beleuchtung sorgt in zahlreichen Gartenbaubetrieben für erhebliche Einsparungen bei den Stromkosten, führt aber auch zu neuen Herausforderungen. Das Klima im Gewächshaus ändert sich unter vollständig-LED, so auch bei der Rosenzucht Marjoland. Ein Luxous 1147 FR Energieschirm, vertikale Ventilatoren von ClimaFlow und ein zusätzlicher Wachstumsrohr oberhalb im Gewächshaus werden eingesetzt, um die Strahlung, Feuchtigkeitsbalance und Wärmeverteilung besser zu managen


Marjoland baut hauptsächlich Red Naomi und noch neun andere Schnittrosenkultivare (insgesamt 20 ha) in Waddinxveen und zählt zu den besten Rosenzüchtern der Niederlande. Der Umstieg von SON-T zur LED-Beleuchtung begann vor zwölf Jahren und wird voraussichtlich im nächsten Jahr abgeschlossen. „Wir befinden uns jetzt voll in diesem Transitionsprozess. Jetzt, da wir einige Jahre mit Full-LED arbeiten, sehen wir, dass die Produktqualität im Vergleich zu SON-T steigt. Vor zwölf Jahren haben wir mit LED als Zwischenbeleuchtung begonnen. 2018 haben wir auf 1 ha linear angefangen, ab 2020 haben wir massiv in LED investiert. Jetzt haben wir 75% der SON-T Lampen durch dimmbare LED ersetzt. Dieser Umstieg zu Full-LED bedeutet ein anderes Gewächshausklima. Daher unsere Investitionen in Isolierung und Entfeuchtung“, sagt Daniel van den Nouweland, allgemeiner Direktor.

Das Gewächshaus isolieren

Energieeinsparung ist eine der großen Herausforderungen von Marjoland, sagt der Direktor. „Es wird nun immer deutlicher, dass Elektrizität interessanter wird als Gas. Den BHKW-Motor können wir in den kommenden zehn Jahren immer weniger nutzen. Bis 2035 wird er noch interessant sein, aber mit immer weniger Betriebsstunden. Deshalb schauen wir auch, wie wir allmählich zu 100% Full-LED übergehen können. Der erste Schritt ist die Isolierung mit Schirmen, damit wir noch mehr Energie sparen können. Außerdem ist Arbeit für uns eine Herausforderung, die größte denke

CS - Marjoland - Netherlands - Roses - ClimaFlow - Growers

Schirmleistung messen

Laut Klimaberater Bart Bakker ist der Luxous 1147 FR das hellste Energieschirm, das derzeit erhältlich ist. Die 11 steht für 11% Lichtverlust, die 47 für die Energieeinsparung in %. Aber stimmen diese Zahlen wirklich? „Etwa 65% des Lichts in den Niederlanden ist diffus, besonders im Winter. Ich finde, dass man daher immer unter diffusen Bedingungen auf ein Schirmtuch schauen sollte. Das ist auch der Moment, in dem man das Energieschirm im Gewächshaus schließen wird. Ein Lichtverlust von 11% kommt eigentlich nie vor, denn das wird senkrecht gemessen. Die Sonne steht in den Niederlanden nie senkrecht auf einem Schirm. Messen wir nach NEN-Norm 2675:2018, beträgt der Lichtverlust 18%, weil wir die Reflexion miteinbeziehen und dieses reflektierte Licht verloren geht. Bei diffusem Licht beträgt der Lichtverlust 25%. Das ist die ehrliche Geschichte. Es geht hier um natürliches Licht, das ist kostenlos. Davon möchte man so viel wie möglich hereinholen. Ich finde, dass man deshalb immer das hellste Schirm wählen sollte.“

Außenlicht nutzen

Van Adrichem bestätigt die Bedeutung von natürlichem Licht: „Wir haben hier zwischen 300 und 360 µmol/m2.s. Wir beleuchten das ganze Jahr über, um eine konstante Qualität gewährleisten zu können, auch im Sommer. In unseren LED-Leuchten sind rot, blau, tiefrot und grün, um weiß zu erzeugen. Ich denke, dass wir damit auf der sicheren Seite sind, aber eine SON-T-Lampe ähnelt mehr der Sonne als eine LED-Lampe. Also finden wir dieses Stück Außenlicht sehr wichtig. Wenn heute die Sonne eine halbe Stunde scheint, geht alles einfach auf, sozusagen. Hinten auf Marjoland-3 (4,8 ha) haben wir dieses Schirm schon seit einem Jahr. Nicht nur für die Energieeinsparung, sondern auch für das Klima.“

CS - Marjoland - Netherlands - Roses - ClimaFlow - Growers with Dominique Blok

Energieeinsparung und Klima

Feuchtigkeit wird unter LED schwieriger, fährt der Anbauleiter fort. Aus diesem Grund hat Marjoland unter Voll-LED ein Rohr nach oben verlegt, um eine bessere Wärmeverteilung zu erreichen. Außerdem hat das Unternehmen als eines der ersten mit vertikaler Belüftung begonnen. „Mit der Strahlungswärme kann man Feuchtigkeit leichter abführen. Wir wollten diese zusätzliche Wärme eigentlich nicht an unseren Wurzeln haben, sondern lieber oben unter dem Gitter. Das ClimaFlow-System haben wir hauptsächlich für ein gleichmäßigeres Klima angeschafft. Es sind sehr lange Wege, 125 Meter links und rechts, in einem relativ niedrigen Gewächshaus mit einer Regenrinnehöhe von 4,5 Metern. Dann merkt man, dass man schnell Klimadifferenzen bekommt. Dank des ClimaFlow-Systems haben wir uns auch getraut, einen Sonnenschutztuch gegen einen Energietuch auszutauschen. Das würde ich mich nicht trauen, ohne die Möglichkeit zur Entfeuchtung oder Belüftung.“

Kieren ist durch das ClimaFlow-System Vergangenheit, weil man zu viel mehr Zeitpunkten 100% dicht machen kann, sagt Van den Nouweland. „Ein gleichmäßigeres Gewächshausklima ist der wichtigste Vorteil und indirekt auch Energieeinsparung.“ Van Adrichem: „Unter 16 Grad Außentemperatur kieren wir nicht mehr. In einigen Perioden gehen wir auf 19 Grad. Man ist jetzt einfach Herr über sein Klima.“

Ersatz des Mindestrohres

Laut Dominique Blok, Account Manager von ClimaFlow, ist ihr Ventilator zum Ersatz des Mindestrohres geworden. „Die Energie, die man in ein Mindestrohr steckt, ist einmalig. Danach muss man entlüften, da man diese vertikale Luftbewegung haben möchte. Wir sorgen für ein schönes aktives Klima in Form einer leichten Brise, die durch die Pflanzen geht.“ Laut Van den Nouweland steckt im vertikalen Belüften durchaus Potenzial: „Bei der Luftbewegung gibt es noch einige Unkenntnisse, ja. Wir sehen dort positive Entwicklungen, auch im Produktbereich. Wenn wir einen Spalt machen, hat man schnell 5 bis 6 Grad Unterschied in bestimmten

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