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Die Erfahrung von Wim Peters Kwekerijen mit ClimaFlow

  • Gewächshaus:
    Wim Peters Kwekerijen
  • Ort:
    Someren, Niederlande
  • Pflanze:
    Tomate
  • Herausforderung:
    Gleichmäßiges Gewächshausklima
  • Lösung:
    ClimaFlow

Oktober 2024

Wim Peters Kwekerijen setzt sich für einen zukunftsgerichteten, nachhaltigen Anbau ein. Der Anbauspezialist Henk van der Loos spielt dabei eine Schlüsselrolle. Bereits von Anfang an ist er an der Entwicklung von ClimaFlow, dem innovativen Klimasystem von Svensson, beteiligt. Henk teilt in diesem Artikel seine Erfahrungen mit ClimaFlow und erzählt, wie dieses System den Tomatenanbau auf ein höheres Niveau gebracht hat.


Die Herausforderung: ein gleichmäßiges Gewächshausklima

Henk: „Als wir 2006/2007 erstmals Beleuchtung in unseren Gewächshäusern einsetzten, bemerkten wir, dass es zu erheblichen Temperaturunterschieden kam. Besonders in kalten Perioden unter Null konnte die Temperatur zwischen der Gewächshauswand und dem Mittelpfad um fünf Grad variieren. Dieses Problem trat vor allem auf, wenn wir unsere Bildschirme spalteten, was jedoch andere Probleme mit sich brachte.”

Während der Entwicklung eines neuen Gewächshauses wurde Henk van der Loos von Henk van der Meer, dem Gründer und damaligen Eigentümer von Hinova, angesprochen. Van der Meer arbeitete an der Entwicklung eines Systems, das bei der Temperaturverteilung im Gewächshaus helfen könnte. „Wir haben damals gemeinsam nach einer Lösung gesucht. So entstand das VentilationJet System.” Im Jahr 2021 übernahm Svensson Hinova, einschließlich des Belüftungssystems. Seitdem wird das System von Svensson unter dem Namen ClimaFlow auf den Markt gebracht.

cs - wim peters - climaflow - headshot.jpg Teeltspezialist, Henk van der Loos, war an der Entwicklung von Svenssons innovativem ClimaFlow-System beteiligt.

„Da wir die Temperatur besser regulieren können, müssen wir weniger lüften, was zu Energieeinsparungen führt. Darüber hinaus sorgt die gleichmäßige Luftbewegung dafür, dass die Pflanzenqualität verbessert wird. Wir stellen fest, dass die Biologie im Gewächshaus besser im Gleichgewicht ist und dass Krankheiten und Schädlinge weniger schnell die Überhand gewinnen.

– Henk van der Loos

Wim Peters Kwekerijen

ClimaFlow: Vom Prototyp zur Praxis

Henk war eng in die Gestaltung der ClimaFlow-Ventilatoren eingebunden. „Wir haben zusammen nach einem Ventilator gesucht, der wenig Strom verbraucht und geschwindigkeitsreguliert ist“, erzählt Henk. Die Ventilatoren wurden in den neuen Gewächshäusern von Wim Peters Kwekerijen getestet und das Ergebnis war schnell sichtbar. „Die Temperaturverteilung im Gewächshaus wurde viel gleichmäßiger, wodurch wir ein aktiveres und gesünderes Klima rund um die Pflanzen schaffen konnten.“

Die Vorteile von ClimaFlow in der Praxis

„Der größte Vorteil von ClimaFlow liegt in der Temperaturverteilung und der Luftbewegung im Gewächshaus“, erklärt Henk. „Durch das Herunterblasen der warmen Luft entsteht ein konstantes und einheitliches Klima. Dies hilft, Feuchtigkeitsansammlungen zu vermeiden, wodurch das Risiko von Schimmel und anderen Problemen verringert wird. Die Luftströmung sorgt dafür, dass wir nicht länger mit kalten, ‚toten‘ Ecken im Gewächshaus zu kämpfen haben.“

Neben einem homogenen Klima sieht Henk weitere Vorteile von ClimaFlow. „Da wir die Temperatur besser regulieren können, müssen wir weniger lüften, was zu Energieeinsparungen führt. Außerdem sorgt die gleichmäßige Luftbewegung dafür, dass die Pflanzenqualität verbessert wird. Wir bemerken, dass die Biologie im Gewächshaus besser im Gleichgewicht ist und Krankheiten und Schädlinge sich weniger schnell ausbreiten.“

cs - wim peters - climaflow.jpg "Da wir unsere Bildschirme länger geschlossen halten können, können wir Energie sparen. Darüber hinaus hilft uns das System, ein gesundes Mikroklima zu schaffen, ohne dass wir zusätzliche Wärmequellen einsetzen müssen", sagt Henk van der Loos.

Ein nachhaltiger Schritt nach vorn

Nachhaltigkeit steht bei Wim Peters Kwekerijen hoch auf der Agenda. „Wir wollen so nachhaltig wie möglich anbauen. ClimaFlow trägt dazu bei, weil wir unsere Hängende textilien länger geschlossen halten können und damit Energie sparen. Außerdem hilft uns das System, ein gesundes Mikroklima zu schaffen, ohne dass wir zusätzliche Wärmequellen einsetzen müssen.“

Die Zukunft von ClimaFlow und neue Entwicklungen

Wim Peters Kwekerijen sucht ständig nach Möglichkeiten, den Anbau weiter zu optimieren. Obwohl Henk mit dem aktuellen System sehr zufrieden ist, blickt er auch auf zukünftige Entwicklungen. „Die Technologie entwickelt sich schnell. Es gibt jetzt zum Beispiel Systeme, mit denen man Wärme aus dem Gewächshaus zurückgewinnen kann. Das sind interessante Schritte, vor allem in Hinblick auf unser Ziel, vollständig auf Gas zu verzichten. Wir müssen weiterhin innovativ sein und uns neuen Techniken anpassen.“

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