Veröffentlicht 13.09.2017

Wissensvermittlung an neuseeländische Züchter über Verbesserungen des Pflanzenwuchses und des Gewächshausklimas

Ende Juli 2017 hat der Klimaschirmlieferant Ludvig Svensson in Zusammenarbeit mit Apex Greenhouses eine Wissensvermittlung für Züchter in Neuseeland organisiert. Bei einem richtigen Einsatz von Klimaschirmen im Gewächshaus können Züchter den Pflanzenwuchs sowie das Gewächshausklima deutlich verbessern. ‚In der Praxis sind häufig unzureichende praktische Kenntnisse vorhanden‘, erklärt Ton Habraken, Greenhouse Climate Consultant bei Svensson. Die Teilnehmer haben das Treffen als positiv und bereichernd empfunden.

Bijeenkomst Habraken NZ_foto 1_800x375.jpg‚Als Berater versuche ich möglichst viele Unternehmen zu besuchen, wenn ich im Ausland bin‘, erzählt Habraken. ‚Aber ich stellte fest, dass ich überall dasselbe erzählen musste. Das brachte mich auf die Idee, ein Treffen zu organisieren.‘ Dabei hat Habraken sich mit Peter Holwerda zusammengetan, Sales Manager bei APEX Greenhouses, einem der führenden neuseeländischen Unternehmen für Gewächshausentwurf und -Bau und Partner von Svensson vor Ort.

25 Teilnehmer

In Neuseeland sind die meisten Gartenbauunternehmen in der Umgebung der Hauptstadt Auckland angesiedelt. Das Treffen wurde in Tuakau abgehalten, ca. 60 Kilometer südlich von Auckland. An dem Treffen haben ca. 25 Züchter unterschiedlicher Gewächse teilgenommen, u. A. Paprika, Tomaten, Blaubeeren, Cymbidiums. Die Verbesserung des Wachstums- und de Gewächshausklimas stand dabei im Vordergrund. Habraken: ‚Abgesehen von der allgemeinen Theorie habe ich darüber gesprochen, wie man diese Aspekte mit Klimatüchern beeinflussen kann. Auch der Feuchtigkeitshaushalt und die Ableitung der Feuchtigkeit, sowie die Überwachung des absoluten Feuchtigkeitsgehaltes wurden angesprochen. Und letztendlich die Begrenzung der Strahlung sowie der Einsatz diffusen Lichtes. Im Zusammenhang damit habe ich die Funktionsweise des neuen LUXOUS 1147 FR und der New Harmony Klimaschirme demonstriert.’

Für alle Gewächse erforderlich

Damit sind den Züchtern Nutzen und Notwendigkeit von Klimaschirmen deutlicher geworden. Bis vor ca. vier oder fünf Jahren waren Züchter in Neuseeland der Ansicht, dass Klimaschirme nicht notwendig seien. Auf der Nordinsel ist das Klima im Winter mild und im Sommer wird es kaum wärmer als 25 Grad. Es gibt jedoch viel Licht, das heißt also, dass für nahezu alle Gewächse Abschirmungen erforderlich sind, auch für Fruchtgemüsegewächse’, sagt Habraken. ‚Die Sonneneinstrahlung beläuft sich manchmal auf bis zu 1200 W/m², das ist für alle Gewächse zu viel. Außerdem hat „Het Nieuwe Telen“ nachgewiesen, dass Züchter sowohl ihr Gewächshausklima als auch ihre Produktqualität erheblich verbessern können. Energieeinsparung ist nur ein weiterer Bonus‘.

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Viel dazugelernt

Auf das Treffen, das mit einem Snack und Getränken abgeschlossen wurde, gab es positive Reaktionen. Einer der Züchter mit Plänen hinsichtlich des Baus eines neuen Tomatengewächshauses wusste noch nicht, ob er einen Schirm wollte, aber nach dem Treffen sagte er: ‚Ich bräuchte vielleicht zwei Schirme.‘ Es waren auch Züchter vertreten, die bereits einen Klimaschirm haben. Zum Beispiel Roelf Schreuder, Production Director Protected Crops bei New Zealand Gourmet setzt für seine 12 Hektar Paprika und Blaubeeren einen Schirm ein. ‚Ich weiß bereits das Eine oder Andere über Klimaschirme, aber ich habe dennoch viel über die unterschiedlichen Schirmtypen dazugelernt. Seit dem Treffen habe ich genauer auf die Öffnungszeiten des Schirms geachtet. Im nächsten Jahr muss ich einen Teil ersetzen, und dank der größeren Kenntnisse kann ich die richtige Auswahl treffen. Ich fand es eine besonders gut gelungene Präsentation.‘

In der Praxis sieht Habraken auch, dass Züchter den Schirm nicht richtig nutzen. ‚Dann kann man kein optimales Klima im Gewächshaus erzeugen. Kenntnisse in Bezug auf den richtigen Einsatz der Schirme sind unbedingt erforderlich. Diese Kenntnisse versuchen die Berater von Svensson Züchtern weltweit zu vermitteln.‘

 

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