Veröffentlicht 21.03.2017

Schulungen für russische Kunden über die richtige Verwendung von Klimaschirmen und optimale Klimaregulierung

Die Installation von Klimaschirmen erfordert große Sachkenntnis. Es muss Präzisionsarbeit geleistet werden und auch die Bedienung der Schirme ist aufgrund der Verwendung von Klimacomputern eine spezialisierte Arbeit. In Russland werden Klimaschirme in der Praxis häufig falsch installiert und/oder falsch verwendet. Dadurch können Züchter nicht die optimalen Resultate erzielen. Dies ist der Grund für Svensson, seine russischen Kunden in Bezug auf die richtige Verwendung von Klimaschirmen und die optimale Klimaregulierung zu schulen und zu beraten.

Bedrijfsbezoek Rusland_Foto 1_800x375.jpg„Die Schulung richtete sich an russische Installateure, Subunternehmer und Bauunternehmer für Gewächshäuser“, erzählt Johan Weesie aus der Abteilung After Sales, der im Januar 2017 zusammen mit Olga Sholomova, Regionalleiterin CIS, Baltische Staaten und Osteuropa bei Ludvig Svensson, nach Russland gereist ist. Die Schulung fand in Obninsk, einer Stadt südwestlich von Moskau, statt.

Ein ganzer Tag Wissenstransfer

„Um so viel Wissen wie möglich zu vermitteln, haben wir einen ganzen Tag genutzt. Ich bin den Prozess von Grund auf Schritt für Schritt durchgegangen. So habe ich beispielsweise erklärt, weshalb wir bestimmte Garne für die Schirme verwenden und welche Eigenschaften sie haben. Und ich bin sehr detailliert auf die richtige Installation von Schirmen, die richtige Verwendung der Schirme, die Feuchtigkeitsregulierung und Energieersparnis eingegangen.“ Während dieses Wissenstransfers unterbaute Weesie seine Erklärungen mit vielen Schirmmustern. „Dieses Gebiet ist sehr praxisnah, deswegen ist es wichtig, mit eigenen Augen zu sehen, wie alles funktioniert. Sonst bleibt es nur trockene Theorie. Die Kunden haben die ganze Zeit aufmerksam zugehört und zeigten großes Interesse.“

Zusammenspiel verschiedener Faktoren

„Ich war überrascht, wie wenig Wissen es in den russischen Gewächshäusern, die wir besucht haben, über die Schirmtücher gab“, stellt Consultant Lars van Baar nach seinem Besuch in Russland fest. Zusammen mit Olga Sholomova und Hugo Plaisier, Senior Consultant bei Svensson, besuchte er zwei moderne Gewächshausunternehmen, Lukhovitsy und Kashira, in der Nähe von Kolomna. Ziel des Unternehmensbesuchs waren Schulung und Beratung. „Es wurde zum Beispiel angenommen, dass das Schließen des Schirms um 20% auch 20% Energieersparnis bringt. Dies ist so nicht richtig, da das Zusammenspiel verschiedener Faktoren eine Rolle spielt. Ob man Energie einspart, hängt vom Öffnen und Schließen des Schirms zum richtigen Zeitpunkt und von der Außentemperatur ab. Klimaschirme sind ein wertvolles Instrument im vielseitigen Zusammenspiel von Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Daher sind Kenntnisse über die Klimaregulierung im Gewächshaus auch von größter Wichtigkeit.“

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Richtige Verwendung der Klimaschirme

„In der Praxis kommt es im Ausland häufig vor, dass Schirme verkehrt montiert oder eingezogen sind“, ergänzt Weesie. „Die falsche Verwendung zerstört die Struktur. Die Folge ist, dass die Züchter die gewünschte Ernte und die erwartete Energieersparnis nicht erreichen und sich bei uns beschweren. Dies war für uns der Grund, diese Schulungen zu organisieren und die Kenntnisse der Installateure und Bauunternehmer für Gewächshäuser auf die richtige Ebene zu bringen. Mit der richtigen Verwendung der Klimaschirme können schließlich fantastische Resultate erzielt werden.“

Gewächshausklima regulieren

Van Baar war auch über die Aufgabenverteilung in den besuchten Unternehmen überrascht. „Der Züchter ist derjenige, der den grünen Daumen und das Gefühl für die Pflanzen und die Zucht hat. Er weiß wie kein anderer, wie das Klima im Gewächshaus reguliert werden muss. Bei Lukhovitsy und Kashira überließen die Züchter die Bedienung des Klimacomputers jedoch einem IT-Kollegen, der häufig kein oder nur wenig Wissen über das Züchten hatte. Durch diese Arbeitsweise wird das ‚Feedback‘ der Pflanzen mit dem Klimacomputer oft nicht gut übermittelt und durchgeführt. In den Niederlanden ist es so, dass Gärtner selbst mit dem Klimacomputer umgehen und ihn bedienen können. So kann das Klima im Gewächshaus ohne Störungen reguliert werden.“

Sehr lehrreicher Besuch

Nachdem die Verwendung des Klimacomputers erläutert wurde, durfte Van Baar auf Basis seines Wissens ein Gewächshaus einstellen, um auch in der Praxis zu zeigen, wie dies funktioniert. „Meine Kenntnisse über den Klimacomputer aus der Praxis waren dabei hilfreich. Ich habe gezeigt, welche Einstellungen ich geändert habe und warum. Jeder hat dabei viel gelernt.“ Van Baar bezeichnet seinen ersten Unternehmensbesuch in Russland als eine lehrreiche Erfahrung – sowohl für die Kunden, die viel über Klimaschirme und Klimaregulierung erfahren haben, als auch in Bezug auf das Wissen um die Aufgabe, die Svensson noch zu erfüllen hat. „Nämlich Schulungen und Wissenstransfer für Kunden im Ausland“, sagt Weesie. „Es ist schön, zu sehen, wie Svensson immer mehr zu einem Experten im Bereich von Klimalösungen wird.“ 

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