Veröffentlicht 09.12.2016

New Harmony für Lansbergen Roses

Im Mai war es soweit: die Gewächshäuser von Lansbergen Roses wurden mit dem funkelnagelneuen New Harmony ausgestattet.„Wenn alles stimmt, führt das zu optimalem Wachstum“

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Für den Rosenzüchter Peter Lansbergen aus Moerkapelle war es an der Zeit, seinen Klimaschirm zu ersetzen. Der alte Aluminiumschirm erfüllte die Anforderungen nicht mehr. Im Mai war es soweit: die Gewächshäuser von Lansbergen Roses wurden mit einem funkelnagelneuen New Harmony von Svensson ausgestattet. „Ich versuche, im Gewächshaus das ganze Jahr über 20 Mol zu erreichen. Und jetzt erziele ich die ‚PARs‘ auf einmal.

2006 kaufte Peter Lansbergen - Sohn eines Rosenzüchters aus Schipluiden - ein Gewächshaus mit einer Fläche von 2,5 Ha in Moerkapelle. „Ich war jung, ehrgeizig und in meinem Umfeld sah ich, dass große Unternehmen immer größer wurden.“ Er beschloss, sein Unternehmen Schritt für Schritt zu optimieren. „Die Rosenzucht ist intensiv. Geld verdienen ist nur möglich, wenn man alles gut in Ordnung hat. Es ist wichtig, aufmerksam zu bleiben und sich ständig mit der Optimierung von u. A. Arbeit, Qualität, Marketing und Kenntnissen zu befassen.“


Lansbergen ersetzte vor einigen Jahren die komplette Beleuchtung in seinem Unternehmen. 2015 wurde noch einmal eine neue Beleuchtung installiert. Und für 2016 stand ein neues Schirmtuch auf seinem Wunschzettel. Das Aluminiumschirmtuch im Gewächshaus war nämlich bereits zehn Jahre alt. „Pro Jahr kommt 1 bis 2 % Schmutz hinzu. Mein alter Schirm ließ inzwischen nur noch etwa 50 % des Lichtes durch.“ Bei seinem Installateur erkundigte er sich nach einem neuen Schirmtuch von Svensson. „Ich habe gezweifelt: sollte ich nur den alten Klimaschirm ersetzen oder auch das Lichtemissions-Schirmtuch? Ich habe mich für beide entschieden. So ist man auf einmal fertig und man hat auch nur einmal den Krach. Und da beide Schirme auf einem Drahtbett laufen, war es eigentlich viel vernünftiger, alles zusammen zu ersetzen. Ich habe nicht geshoppt, sondern mich sofort für Svensson entschieden. Denn Svensson verkauft nicht nur Schirme, sondern betreibt auch viel Aufwand für Forschung, Kenntnisse und Beratung.“

Manchmal war es zu dunkel

Vor einigen Monaten, im Mai, wurde der New Harmony Schirm installiert, mit dem Lichtemissionsschirmtuch. „Ich habe die Entscheidung im Dezember getroffen. Der früheste Zeitpunkt, an dem installiert werden konnte, lag um den Valentinstag herum - also nach der Frostperiode - aber dann will man keine Installateure in den Gewächsen haben. Und mit der intensiven Beleuchtung in den Wintermonaten, ist man zudem verpflichtet, die Beleuchtung abzuschirmen, also eine Demontage des Schirmtuchs ist dann nicht möglich. Der Sommer war dahingegen zu spät, denn dann möchte man die Schirme nutzen. Es wurde also Mai. Ich habe die Stadtbehörden jedoch im Voraus informiert, dass ich eine Woche lang nur eingeschränkt abschirmen konnte, dass es jedoch wirtschaftlich erforderlich war, die Beleuchtung fortzusetzen. Dafür bekam ich eine Genehmigung.“ Lansbergen entschied sich nach Rücksprache mit Zuchtberater Edwin van der Knaap von Delphy BV für New Harmony Typ Harmony 2315 O FR mit einer Abschirmung von 23 % (der Schirm ist in Prozentsätzen bis zu 80 %, in Schritten von 10 % erhältlich). Dieser Prozentsatz bedeutet im Vergleich zu den 50%, die der Rosenzüchter mit seinem alten Schirm gewohnt war, eine erhebliche Verbesserung. „Wenn ich das alte Schirmtuch schloss, war es zu dunkel. Aber im Frühjahr und Herbst möchte man ja gerade in kleinen Schritten abschirmen können.“ New Harmony ist der neue Klimaschirm von Svensson. Er wurde im vergangenen Winter während der HortiContact (Gartenbau-Kundentage) in Gorinchem eingeführt. New Harmony ist eine verbesserte Version des Harmony. Paul Arkesteijn, Produktmanager und Klimaspezialist bei Svensson: „Aluminiumschirme waren lange Zeit der Standard im Gartenbau. Vor circa acht Jahren kam der Harmony auf den Markt: der erste Schirm, der für diffuses Licht sorgte. Das war eine kleine Revolution. New Harmony ist die Perfektionierung des Harmony.“

Froh

Der Prozentsatz der Abschirmung war jedoch für Lansbergen nicht durchschlaggebend. Die wichtigste Eigenschaft des New Harmony ist nämlich das Maß, in dem der Schirm für diffuses Licht sorgt. Lansbergen: „Woraus besteht ein Rosengewächs? In erster Linie handelt es sich um eine Pflanze mit Trieben und Knospen. Die benötigen Licht, aber die Knospe darf nicht verbrennen. Mit meinem neuen Schirm bekommen die Triebe mehr Licht, ohne dass die Knospen durch direktes Sonnenlicht beschädigt werden. Die Qualität der Knospen hat sich also verbessert. Das einfallende Licht im Gewächshaus wird besser über das Gewächs verteilt und das führt sowohl zu einem besseren Austrieb als auch zu einem besseren Schutz der Rosenknospen. Und darüber freut man sich als Züchter.“ Arkesteijn: „Diffuses Licht hat eigentlich einen doppelten Vorteil: es findet mehr Photosynthese statt, da das Licht an mehr Stellen gelangt. Und da das Licht gestreut wird, kann man mehr Licht ins Gewächshaus einfallen lassen. Mit anderen Worten: mehr Wachstum.“

„PARs erreichen“

„Ich bemühe mich, das ganze Jahr über 20 Mol Licht in meinem Gewächshaus zu erzielen“, erzählt Lansbergen. „Das bedeutet: in den Wintermonaten intensiv beleuchten, da es nur wenig Licht von außen gibt. Aber im Sommer beleuchten wir weniger und dann möchte ich optimales Licht von außen. Mit meinem alten Schirm hielt ich viel Licht ab, aber nicht abschirmen ist auch keine Option. Ich musste also nachts beleuchten, um an die benötigen PARs zu kommen. Mit dem neuen Schirm erreiche ich die PARS einfacher mit Tageslicht.“ Lansbergen kreidet sein Gewächshaus noch ergänzend. Das macht er inzwischen mit einem diffusen Kreidemittel. Arkesteijn: „Harmony verbessert die Lichtstreuung und sorgt für hochwertiges diffuses Licht im Gewächshaus. Die Lichtverteilung, oder auch 3D-Scatter, ist mit New Harmony unübertroffen. Lansbergen: „Durch meinen neuen Schirm kann ich das Kreiden hinauszögern und die Kreide kann auch eher wieder entfernt werden. Früher kreidete ich beispielsweise auch im Frühjahr. Dann kann die Sonne nämlich sehr grell sein, weil die Luftfeuchtigkeit dann geringer ist. Mit dem Kreiden konnte ich vermeiden, dass das Gewächs durch die Sonne verbrannte. Aber es sind oft nur ein paar Stunden pro Tag, an denen die Sonne so grell ist. Durch den neuen Schirm brauche ich in diesen Situationen also nicht zu kreiden.“

Homogenes Wachstum
Der New Harmony hat noch weitere Vorteile. Nicht nur die vertikale Streuung des Lichtes ist ideal, sondern auch horizontal ist die Verteilung viel besser. Es gibt also weniger Schatten, beispielsweise durch Traversen oder Armaturen. Arkesteijn: „Die Pflanzen im Schatten erhalten mit dem New Harmony 32 % mehr Licht als beim klassischen Harmony. Das Gewächs bekommt sowohl pro Augenblick als auch kumulativ ebenso viel Licht. Das bedeutet also auch ein homogeneres Wachstum.“ Mit dem neuen Lichtemissionsschirm (Obscura 9950 FR W) erfüllt Lansbergen Roses außerdem die Vorschriften für Lichtemissionen. „Und auch die Versicherung wird mit mir zufrieden sein. Ich habe meine Anlage bereits im Dezember prüfen lassen - das war Pflicht, wenn man vor 2017 keinen brandhemmenden Schirm installieren ließ. Lansbergen: „Ich bin zufrieden über mein Gewächs. Das wird wohl nicht nur durch den Schirm kommen. Ich habe auch mehr CO2 dosiert und es war ein günstiger Sommer für Rosen. In den Wintermonaten konnten wir aufgrund einer Erweiterung der Armaturen mehr beleuchten. Aber es ist die Kombination mehrerer Faktoren. Wenn alle Bedingungen stimmen, führt das zu einem optimalen Wachstum.“

Die beste Leistung

„Der Schirm bestimmt das Gewächs“, erzählt Produktmanager Paul Arkesteijn von Svensson. Deshalb ist der Schirmlieferant in den letzten Jahren im Bereich der Beratung für Züchter aktiver geworden. „Wir haben ein Beratungsteam für Züchter: In einem persönlichen Beratungsgespräch wird erklärt, welcher Schirm am besten zu ihnen passt. Diese Empfehlung basiert auch auf den Studienergebnissen in Bezug auf das Gewächshausklima unter den Schirmtüchern.

 

 

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