Veröffentlicht 07.06.2018

Gärtnerei De Wilgenlei entscheidet sich für Svensson Klimaschirm mit optimaler Lichtdiffusion


Die Topfpflanzengärtnerei De Wilgenlei in Bleiswijk hat im vergangenen Jahr in einen neuen Klimaschirm investiert: der herkömmliche Aluminiumschirm wurde gegen einen Harmony-Schirm von Svensson ausgewechselt. Insbesondere die Tatsache, dass dieser Schirm eine optimale Lichtdiffusion erzeugt, war für De Wilgenlei der ausschlaggebende Faktor. Und diese Diffusionsfähigkeit hat in der Praxis einen klaren Mehrwert: die Raumtemperatur liegt an warmen Tagen durchschnittlich zwei Grad niedriger und das Gewächs gerät weniger schnell in Stress.

Etwas Besonderes sein, Unterscheidungskraft am Markt erzeugen, darum dreht es sich bei der Gärtnerei De Wilgenlei in Bleiswijk. „Wir möchten Produkte züchten, die ‚anders als das Übliche‘ sind“, betont Ed van de Knaap. Er ist der Gründer des Unternehmens, das 1980 aus dem Westland nach Bleiswijk umzog. Anfänglich lag der Fokus auf der Zucht von Tomaten und Salat, Anfang der achtziger Jahre stieg man auf Topfpflanzen um. 1995 baute die Familie Van der Knaap ein neues Unternehmen am Hyacintenweg in Bleiswijk. Inzwischen hat die Gärtnerei einen Umfang von 2,6 Hektar. „Heutzutage liegt der Fokus auf der Zucht von Ficus und Hibiskus“, sagt Ed van der Knaap. Im vergangenen Jahr hat er das Unternehmen seinem Sohn Robin übergeben, aber er arbeitet im Betrieb noch kräftig mit. „Von Woche 12 bis Woche 34 liefern wir Hibiskus. Diese Pflanzen werden unter dem Namen HibisQs® vermarktet. Es handelt sich um eine spezielle Linie eines dänischen Veredlers; die Blumen bleiben bedeutend länger schön als die anderer Hibiskus-Sorten. Wir sind einer der zwei Züchter in unserem Land, die diese Hibiskus-Sorte züchten darf. Die Zucht und der Vertrieb von Ficus, einer anderen Sorte grüner Zimmerpflanze, läuft das ganze Jahr hindurch. „Unsere Produkte werden über Exporteure an Gartenzentren in u.a. in die Niederlande, Deutschland und Frankreich geliefert. Der Handel läuft gut: grüne Pflanzen mit großen Blättern sind ein Trend. Das spielt uns in die Karten.“

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Diffusionsfähigkeit als ausschlaggebender Faktor

Um Verbrennungen zu vermeiden, ist das Abschirmen starker Sonneneinstrahlung und direkten Lichtes bei der Zucht von Ficus und Hibiskus ein Muss. Der Klimaschirm mit Aluminiumbändern, der erst bei Van der Knaap hing, musste im vergangenen Jahr ausgewechselt werden. „Zu dem Zeitpunkt haben wir uns nach einem neuen Klimaschirm umgesehen und uns über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich informieren lassen. Wir kamen relativ schnell beim Harmony-Schirm von Svensson aus“, sagt Van der Knaap. Insbesondere die Tatsache, dass der Harmony-Schirm eine optimale Lichtdiffusion gewährleistet, war für den Unternehmer der ausschlaggebende Faktor. Hugo Plaisier, Senior Berater bei Svensson, erklärt, wie diese Diffusionsfähigkeit zustande kommt: „Das hat vor Allem mit den speziellen weißen Bändern zu tun. Diese sorgen für eine hochwertige Lichtverteilung. Die Harmony-Klimaschirme haben ein breites Spektrum an Abschirmpotential, von 15 bis zu 80%. Van der Knaap entschied sich für den Harmony 5220 O FR Klimaschirm mit einer offenen Struktur. Das bedeutet konkret, dass 52 Prozent des einfallenden Lichtes abgeschirmt wird. „Unser voriges Tuch schirmte 65% ab, aber aufgrund der Diffusionsfähigkeit des Harmony-Schirms trauten wir uns, etwas mehr Licht zuzulassen“, erläutert der Unternehmer. „In der Hinsicht sind wir im Laufe der Jahre sowieso etwas kulanter geworden; wir schließen die Schirme zu Beispiel auch erst bei einer höheren Einstrahlung.“ In der Erfahrung von Plaisier schirmen Züchter im Allgemeinen zu viel ab. „Sie wollen auf Nummer sicher gehen, aus Angst vor Verbrennungen. Aber dadurch lassen Sie sich einiges an Ertrag entgehen.

Kühler im Gewächshaus

Van der Knaap hat inzwischen anderthalb Jahre Erfahrung mit dem Schirm gesammelt. Er ist zufrieden mit den Ergebnissen; vor allem die Lichtdiffusion schafft in der Praxis einen klaren Mehrwert. „Die Raumtemperatur liegt an warmen Tagen durchschnittlich zwei Grad niedriger als mit dem Aluminiumtuch ohne diffundierende Wirkung, das wir früher hatten. Und dasselbe gilt für die Situation mit geöffneten Fenstern. Das ist ein großer Gewinn, vor allem an warmen Tagen. Auch die Kopftemperatur der Pflanze wird nicht so hoch und es ist eine gleichmäßigere Temperaturverteilung in der Pflanze zu verzeichnen. Dadurch gerät das Gewächs weniger schnell in Stress. Und das ist essentiell: wenn eine Pflanze Stress hat, schließt sie ihre Stomata, nimmt kein CO2 mehr auf und die Photosynthese stagniert. Außerdem ist eine niedrigere Raumtemperatur an Sommertagen natürlich auch für unsere Mitarbeiter angenehm. Plaisier deutet darauf hin, dass mehr Züchter die niedrigere Temperatur als einen Vorteil sehen. „Dass es im Vergleich zu einem Tuch mit Aluminiumbändern im Gewächshaus kühler ist, kommt u.a. dadurch, dass ein Metall wie Aluminium sowieso wärmer wird. Diese Wärme wird in das Gewächshaus ‚eingestrahlt‘. Hinzu kommt noch, dass beim Einsatz des Harmony-Schirms aufgrund seiner besseren Lichtdiffusion, mehr Verdampfung entsteht. Dadurch kühlen die Pflanzen sich mehr oder weniger selber ab. Nicht umsonst ist ‚diffus‘ im Bereich der Klimaschirme ein absoluter Trend.

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Sehr zufrieden

Die Berater von Svensson begleiten Züchter auch beim Treffen der richtigen Entscheidungen für ein optimales Wachstumsklima und unterstützen sie hinsichtlich eines effektiven Einsatzes des Schirms. Laut dem Klimaschirmproduzenten wirkt sich die Lichtdiffusion, die der Harmony-Schirm kreiert, auch positiv auf das Wachstum der Pflanzen aus. Das kommt dadurch, dass das Licht tiefer in das Gewächs eindringt und gleichmäßiger verteilt wird. Dadurch leisten mehr Blätter einen Beitrag zur Photosynthese. Van
der Knaap findet es jedoch noch zu früh, um bezüglich der Effekte auf das Pflanzenwachstum und die Qualität Schlussfolgerungen zu ziehen. „Dann müssten wir wirklich Lichtmessungen durchführen und die Photosynthese genau untersuchen. Die Wirkung ist bei uns schwierig zu ermitteln, da wir, im Gegensatz zu Gurken- und Tomatenzüchtern, keine Kilos ernten. Aber wie gesagt: eine niedrigere Raumtemperatur im Sommer ist zweifellos günstig für das Wachstum.“ Insgesamt bereut der Züchter seine Entscheidung für den hochwertigen diffusen Harmony-Schirm absolut nicht. Auch die Kombination mit seinem Energieschirm funktioniert gut. „Im Winter schließen wir meistens sowohl den offenen Harmony-Schirm als auch den energiesparenden Luxous-Schirm. Der Harmony-Schirm sorgt dann für die zusätzliche Energieeinsparung.“ Van der Knaap fragt sich nur, wie lange der Harmony-Schirm hält. Der Schirm ist schließlich noch nicht so lang erhältlich. Plaisier kann ihn beruhigen. „Die ersten Harmony-Schirme wurden im Jahr 2009 installiert und hängen immer noch. Was die Lebensdauer betrifft, sind diese Klimaschirme im Vergleich zu anderen Varianten absolut nicht minderwertig.“

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