Veröffentlicht 11.01.2018

FoodVentures nutzt Klimaschirme von Svensson in Projekten weltweit

FoodVentures ist ein bemerkenswertes Unternehmen, das nicht nur seine eigenen Gartenbauprojekte finanziert und Informationen über Anbaumethoden von Gewächsen gibt, sondern auch Klimaschirme von Svensson einsetzt, um in unterschiedlichen Gewächshausprojekten auf der ganzen Welt das Wachstumsklima zu verbessern und Energie zu sparen. In diesem Interview, das in der Zeitschrift „telen&trends“ von Svensson erscheint, bietet Dick de Jong eine Darstellung des Hintergrunds und Umfangs der Projekte, die bei FoodVentures laufen.

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Das niederländische Unternehmen FoodVentures investiert in aufstrebende Volkswirtschaften. Das Bemerkenswerte von FoodVentures ist, dass das Unternehmen nicht nur die Finanzierung veranlasst, sondern auch Kenntnisse in Bezug auf Gewächshausbau und -Design austauscht und hinsichtlich des Gewächsanbaus berät. Ihre ersten Gewächshausprojekte haben Standorte in Georgien und in der Ukraine, und in Kürze wird sich ein neuer Betrieb in Kasachstan der Gruppe anschließen. Diese Kombination des Investierens und der Anbaukenntnisse stellt ein phantastisches Exportprodukt dar.


Es ist schon eine Herausforderung an sich, um einen Termin mit Dick de Jong zu vereinbaren, da er nicht nur Co-Investor/Partner bei FoodVentures, sondern auch der „Mann mit dem grünen Daumen“, der Chief Operating Officer (COO), ist. Aufgrund der ambitiösen Pläne von FoodVentures sowie der erforderlichen Beratungsarbeit, die De Jong im Ausland verrichtet, ist er nur wenige Wochen im Jahr zuhause in Tilburg. Sein Programm besteht üblicherweise daraus, die richtigen Schritte zu unternehmen und die richtigen Leute zu treffen. „Ich habe Klein-Ambacht übernommen, das Gurkenunternehmen meines Vaters in Hendrick Ido Ambacht und später in Dongen.


„In den neunziger Jahren hatte ich meine eigenen Vorstellungen hinsichtlich des Anbaus unter Lampen und des Übergangs zum Anbau mit Drähten unter dem Gewächshausdach. Meine Kollegen waren zu der Zeit noch nicht so weit. In der letzten Zeit sieht man immer mehr fokussierten Anbau. Das Ziel war, mehr Gurken pro Quadratmeter anzubauen (35er) und eine bessere Qualität des Gewächses zu erzielen. Ich habe Klein-Ambacht zum richtigen Zeitpunkt verkauft, vor circa 10 Jahren.“, erzählt De Jong mit sichtbarer Freude.


„2012 begegnete ich Dirk Aleven, dem Gründer von FoodVentures. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mehrere Projekte im Ausland gestartet, u.a. in der Türkei und in Russland und ich hatte Rijk Zwaan geholfen, ihre Samenproduktion in Mexiko zu beginnen. Das Gespräch mit Aleven handelte über Investitionen in Gewächshäuser, u.a. die Steuerung des Anbaus, sowie den Aufbau starker Gartenbauunternehmen in aufstrebenden Märkten.  Ich wusste nicht allzu viel über große Finanzen, aber ich wusste reichlich viel über den Anbau und die Geschäftsführung. Es klickte und der Rest ist Geschichte.“


Klein anfangen

In einer Welt, in der Geld weitgehend vorhanden ist, sind die Kenntnisse und Talente von De Jong wesentlich. „FoodVentures ist ein Investitionsvehikel. In Georgien werden zwei Gewächshäuser (Gurken und Kopfsalat) teilweise von drei lokalen Partnern finanziert. Unser neuestes Tomatenprojekt startet in Kasachstan mit dem ADM Capital Fund als Partner, sowie einem lokalen Investor, der ein eigenes Gartenbauunternehmen besitzt.“

FoodVentures derzeitiger Geltungsbereich betrifft die GUS-Länder (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, die früher Mitglied der Sowjetunion waren, aber nicht die baltischen Staaten). De Jong bestätigt, dass es in diesen Ländern aufgrund ihrer politischen und wirtschaftlichen Lage häufig schwierig ist, aber dass dies kein Grund sein sollte, in Bezug auf das Unternehmen auf die Bremse zu treten. Der Gewächshausanbau steht dort noch in den Kinderschuhen.

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„Der Unterschied zu den Niederlanden ist, dass wir dort klein anfangen. Wenn in den Niederlanden ein Gewächshaus gebaut wird, beträgt die Anbaufläche häufig 10 bis 20 Hektar, und das funktioniert zu diesem Zeitpunkt nicht in den GUS-Ländern. Das Wissensniveau ist einfach viel zu niedrig, um sofort mit Riesenkomplexen zu starten. FoodVentures macht alles schrittweise. Wir haben beispielsweise den Gewächhauskomplex von Imereti Greenery LLC in Georgien von 1,6 Hektar auf 2,5 Hektar erweitert. Wir setzen Erdwärme ein und im Gewächshaus hängen Philips LED- und SON-T-Lampen. Wenn das Programm abgeschlossen ist, möchten wir ein gut funktionierendes Gewächshaus eingerichtet haben, das von gut ausgebildeten Mitarbeitern geführt wird.“

FoodVentures fokussiert sich auf seine Heimmärkte sowie den großen russischen Markt. So nutzen der Investor und seine Partner den local-for-local-Trend aus. „In Georgien liefern wir unsere Produkte direkt den Unternehmen, u.a. dem Supermarktriesen Carrefour. Wir richten unser Kasachstan-Gewächshaus im Norden der Stadt Aktobe ein, nur wenige Dutzende Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Dieser Komplex mit einer Fläche von 20 ha wird sich auf den Export nach Russland fokussieren.“

FoodVentures setzt für seine Projekte in Georgien Schirme von Svensson ein, um das Wachstumsklima zu verbessern und Energie zu sparen. Im Gewächshaus für Kopfsalat handelt es sich dabei um den Harmony 3315 O FR, hauptsächlich zum Abschirmen im Sommer, im Gewächshaus für Gurken um den Harmony 2747 FR, sowohl zum Schattieren als auch als Energiesparmaßnahme.

Auch für das vorgesehene Projekt in Kasachstan werden Schirme von Svensson geplant. Die Witterungsbedingungen sind dort sehr extrem, mit sehr heißen Sommern und besonders kalten Wintern. Aus diesem Grund haben wir uns für einen Kombinationsschirm entschieden, den Harmony 2047 FR, um Licht abzuschirmen und Energie zu sparen. Da dieses Gewächshaus mit einem Kühlsystem ausgestattet wird, ist ein niedriges Schattierungsniveau von nur 20% ausreichend.   

 

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