Marathon und Genüse

Alles begann mit zwei Brüdern, die in einer stürmischen Region Gemüse anzubauen begannen. Heute ist Mucci Farms ein gigantischer Gemüseproduzent, bei dem Svenssons Klimaschirme für das ultimative Klima in den Gewächshäusern sorgen.

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Der Eriesee, eine riesige Wasserfläche, durch dessen Zentrum die Grenze zwischen Kanada und den USA verläuft, ist ein Gewässer, an dem der Wind aus allen Richtungen bläst. Und die Temperatur im Winter zuweilen unter minus 20 Grad liegt. Um im Sommer bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 % auf über 30 Grad anzusteigen. Extrem ist das Wort dafür. Trotz allem ist es ein Klima, dass seit jeher Menschen hierher gelockt hat, um ihr Glück mit dem Gemüseanbau zu versuchen.

Wie beiden Brüder Gino und Tony Mucci, die aus Italien hierher kamen. Sie pachteten erst ein Stück Land, kauften irgendwann ihren ersten eigenen Grund und Boden, um Feldfrüchte anzubauen. Sie expandierten Schritt für Schritt auf neue Felder in der Region rund um den großen See. Als sie Mitte der 1970er-Jahre ihren ersten größeren Gewächshauskomplex errichteten, glaubten die Leute, die Italiener seien verrückt geworden.

Heute führen drei ihrer Söhne – Bert, Danny und Gianni – zusammen mit dem stellvertretenden Marketingmanager Joe Spano ein ständig wachsendes und hochmodernes Gewächshausanbau-Unternehmen, das auch eine Reihe eigener Gemüse- und Obstsorten züchtet und vertreibt. Die Gesamtfläche der Betriebe in der kanadischen Provinz Ontario beträgt mehr als 1,5 Millionen Quadratmeter. In Ohio finden derzeit weitere Expansionsbemühungen statt. Sämtliche Aktivitäten laufen unter dem Familien- und Markennamen „Mucci Farms“. In der riesigen Anlage in Kingsville, nur ein paar Steinwürfe vom Eriesee entfernt, reihen sich lange Beete mit Gurkenpflanzen, Stangentomaten und Salatköpfen aneinander. Saftiges Grün, das in einem sanften und angenehmen Licht wächst und gedeiht.

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Der Geschäftsführer Bert Mucci erzählt, wie die Klimagewebe von Svensson Mucci Farms dabei unterstützen, das ultimative Raumklima zu schaffen. Und so die Produktion zu maximieren. „Keine anderen Lieferanten kommen auch nur annähernd an die Qualität der Klimagewebe von Svensson heran“, stellt Bert Mucci fest. Er zählt die Verdienste der Textilien auf:

“„Das Klimagewebe sorgt das ganze Jahr über für perfekte Klimabedingungen – im eiskalten Winter wie im heißesten Sommer. Wenn die Sonne am stärksten scheint, sorgt es für ein weiches, diffuses Licht und ein sehr angenehmes Innenraumklima. Mithilfe der Klimaschirme können wir bis zu 20 % Energie sparen!“ Er fährt fort: „Zum Energiesparen verwenden wir das Luxous-Gewebe. Es hat den Vorteil, dass es auch an kalten Wintertagen verwendet werden kann und sich somit viel Energie sparen lässt, ohne zu viel Licht einzubüßen. Das Harmony-Gewebe wiederum sorgt für perfekte Lichtverhältnisse, ein diffuses Licht, das wie eine „Lichtdusche“ gleichmäßig auf die gesamte Pflanze trifft. Gleichzeitig sorgt es für den notwendigen Schatten. Obscura dient teilweise ebenfalls der Energieeinsparung und verhindert, dass im Dunkeln Licht aus den Gewächshäusern austritt.“

Die Verwendung von Svensson-Klimaschirmen in Kombination mit der schützenden Hülle des Gewächshauses sorge somit für eine erhebliche Gewinnmaximierung und optimiere zugleich die Produktionsbedingungen. Diese Art des Anbaus, so Bert Mucci, sei in jedweder Hinsicht zukunftsträchtig: „Aufgrund der Umweltbedrohungen sind wir gezwungen, die Produktion auf der immer wertvoller werdenden Anbaufläche zu maximieren.“ Die Wachstumseffizienz in einer derart klimakontrollierten Gewächshausumgebung, sei – verglichen mit jener frei wachsender Pflanzen, die der Übermacht des natürlichen Klimas hilflos ausgeliefert sind – schon fast atemberaubend viel höher.

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Damit nicht genug, finden auch weitere Umweltaspekte bei Mucci Farms Beachtung. Kürzlich erst haben wurde dort ein Nachhaltigkeitsprogramm namens GreenERhouse eingeführt, bei dem es unter anderem um die Wiederverwertung des in der Anlage verwendeten Wassers geht. Das Unternehmen scheint sich in einer kontinuierlichen Expansion zu befinden, und die Anzahl der Gemüsereihen, die Bert Mucci inspizieren muss, wird immer größer.

Seit der Etablierung des Unternehmens durch seinen Vater und seinen Onkel hat sich viel getan. Und so scheut Bert Mucci keinen Weg, und sei er auch noch so lang und beschwerlich, der ihm dabei helfen könnt, die nächsten neuen Ziele zu erreichen. Es sei wie ein Marathon, sagt Bert Mucci lächelnd: „In beiden Fällen sind Ausdauer, Arbeitsmoral, Engagement und Strategie gefragt!“

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