„LUXOUS 1347 FR nutze ich das ganze Jahr über”

Bei Züchter Schenkeveld dreht sich alles um das nachhaltige und innovative Züchten qualitativ hochwertiger Rispentomaten. Das Alles auf sage und schreibe 30 Hektar Gewächshausfläche, über drei Standorte verteilt, mit und ohne Beleuchtung.

Die Gewächshäuser ohne Beleuchtung sind seit 2013 mit dem hochtransparenten energiesparenden Klimaschirm LUXOUS 1347 FR ausgerüstet.

Berry Baruch, allgemeiner Zuchtmanager der drei Standorte, erzählt von seinen Erfahrungen mit Luxous.

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„Der erste und wichtigste Grund, dass wir abschirmen, ist und bleibt die Energieeinsparung. Dazu gehört auch das Abstrahlen bei heiterem Himmel, aber dabei bleibt es nicht. Auch zum Steuern des Wachstumsklimas ist dieser Schirm besonders nützlich. In diesem Zusammenhang wird er sogar bis mitten im Sommer genutzt: „An warmen, sonnigen Tagen ist es tagsüber schwierig, eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus aufrechtzuerhalten. Um dies zu kompensieren, werden die Fenster bei uns nachts so gut wie immer geschlossen und wir schließen auch den Schirm bis auf einen kleinen Spalt. Dadurch erreichen wir, dass die absolute Luftfeuchtigkeit ansteigt und die Temperatur der Pflanzenköpfe aufrechterhalten wird.“ Das Ergebnis ist ein viel besseres Pflanzengleichgewicht und schöne, starke Rispen.

Im Winter wird auch immer mehr abgeschirmt, u. a. aufgrund der Einsichten des „Neuen Züchtens“. Am Standort in De Lier liegt in den ersten Wochen eine feste Folie, danach wird der LUXOUS 1347 FR doch gute 95% der nächtlichen Stunden geschlossen, und das funktioniert prima! Das Feuchtigkeitsdefizit beläuft sich dann zwar auf durchschnittlich 1,1 g/m3, aber die Pflanze hält sich gut und zeigt ein hervorragendes Wachstum.

Morgens wird der Klimaschirm bei 100 bis 150 W/m2 geöffnet. Der Vorteil des längeren Schließens des Schirms besteht darin, dass man über dem Schirmtuch ohne das Risiko des Kältefalls gut lüften kann. Dadurch sinkt die Temperatur (Morgentief) und die Pflanze bleibt auf Temperatur. Sobald die Sonne richtig durchbricht, kann das Gewächs dadurch sofort mit voller Kraft wachsen.

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Morgens wird der Klimaschirm bei 100 bis 150 W/m2 geöffnet. Der Vorteil des längeren Schließens des Schirms besteht darin, dass man über dem Schirmtuch ohne das Risiko des Kältefalls gut lüften kann. Dadurch sinkt die Temperatur (Morgentief) und die Pflanze bleibt auf Temperatur. Sobald die Sonne richtig durchbricht, kann das Gewächs dadurch sofort mit voller Kraft wachsen.

Wenn die Folie ab Mitte Februar entfernt ist, wird der Schirm, sobald die Einstrahlung auf unter 200 W/m2 absinkt, mittags schon rechtzeitig geschlossen. Das dient einzig und allein dazu, um der Energieabstrahlung nach außen vorzubeugen. Damit bleibt die Gewächstemperatur auf dem entsprechenden Niveau und das wirkt sich positiv auf den Rispenaufbau aus. Das haben wir sogar Anfang Mai bei klarem Wetter und 12 °C noch gemacht. „Und dann ist es schon ein Vorteil, dass der Schirm so viel Licht durchlässt”, sagt Berry.

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