Veröffentlicht 01.03.2018

„Das Beste ist der Standard“ bei NatureSweet Tomatoes – für das Klima wie für die Frucht

Der Tomatengigant NatureSweet ist der führende Züchter von Premium-Tomaten in Nordamerika, der den Kunden „korrekt gezüchtete Tomaten“ offeriert. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1990 hat NatureSweet seine Produktion vorzüglicher reifer Tomaten immer weiter ausgebaut. Heute ist es als größter Gewächshauszüchter Nordamerikas anerkannt. Mit beeindruckenden 566 ha nachhaltiger Gewächshausfläche an fünf Produktionsstandorten in Mexiko und Arizona hat sich NatureSweet auf dem anspruchsvollen und stets wachsenden Markt in Nordamerika zweifellos als führender Anbieter etabliert. Um ganzjährig gleichbleibend hervorragend schmeckende Tomaten garantieren zu können, sucht NatureSweet fortwährend nach den neuesten Innovationen und Technologien, die die hohe Güte und den Geschmack gewährleisten, wodurch sich das Unternehmen auszeichnet.

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„Hier wird nichts überstürzt oder auf die leichte Schulter genommen. Wir arbeiten auf die richtige Weise und schrecken nie davor zurück, etwas Neues auszuprobieren, wenn es bessere Ergebnisse verspricht. Dieser Herangehensweise ist zu verdanken, dass Sie aus unseren Tomaten den Unterschied herausschmecken ... Wir arbeiten anders als unsere Konkurrenz“, sagt Manuel Matias, Generaldirektor von NatureSweets Colima-Geschäft.

Das NatureSweet-Team am Standort Colima im mittleren Westen Mexikos kämpft schon immer mit der extremen Hitze und Feuchtigkeit an diesem Ort. Von allen Standorten herrschen hier die schwierigsten Bedingungen, das Quecksilber steigt oft auf 37° C an, die Luftfeuchtigkeit erreicht nicht selten 100 %.

Züchter Miguel Vega erklärt: „Der Anbau unter diesen klimatischen Bedingungen bedeutet, dass unsere Produktionszyklen wesentlich kürzer sind als an den anderen Standorten. Bestäubungsprobleme, Krankheiten und erhöhter Pflanzenstress resultieren im Verlust von Pflanzen in den frühen Phasen des Zuchtzyklus, welcher uns dazu zwingt, neu zu pflanzen und allerlei Aktivitäten zu entfalten, um die Dichte aufrechtzuerhalten und die Produktion auszugleichen.“

Die herkömmliche Praxis des Weißens konnte gegen die übermäßigen Temperatur- und Feuchtigkeitsniveaus in dem Gewächshaus in Colima nichts ausrichten. Also erkundete die Forschungs- und Entwicklungsabteilung eine Reihe neuer technischer Alternativen wie physische Modifikationen der Gewächshausfenster oder Erhöhung der Säulen - sämtlich kostspielige Angelegenheiten.

„Nach Analyse der vorläufigen Ergebnisse der an unserem Tuxca-Standort durchgeführten Tests der Eigenschaften des Svensson Econet 4045, eines dünngarnigen Insektenschutznetzes mit größerer, bessere Belüftung erlaubender Maschenweite, entschieden wir, hier dasselbe zu tun und das Econet 4045 zu installieren“, beschreibt Manuel Matias den Hergang.

In passiven Gewächshäusern gibt es meist wenig Mittel, das Klima zu beeinflussen, also überlässt man das meiste den natürlichen Bedingungen und hofft, Mutter Natur möge es gut mit einem meinen. Nach sorgfältigem Abwägen der diversen technischen und wirtschaftlichen Vorschläge beschloss NatureSweet Tomatoes, über den Austausch der herkömmlichen Insektenschutznetze durch Svenssons Econet 4045 Insektenschutznetz mit großer Maschenweite in einem Block hinauszugehen und in einem zweiten Block das Econet 4045 für Insektenschutz zusammen mit einem mobilen, offen strukturierten, lichtstreuenden Harmony Schirm zu testen, in der Hoffnung, das Klima noch präziser steuern zu können. Das Konzept, die Belüftung durch eine größere Maschenweite und erhöhte Sonneneinstrahlung zu verbessern, erübrigte zudem die Notwendigkeit des Weißens des Gewächshausdaches.

 

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„Da wir nun die Anbauzyklen beträchtlich verlängert haben, erhöhten wir unsere allgemeine Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich der von der NatureSweet-Gruppe geforderten Standards. Obgleich unser Prozess der Assimilierung des Managements des automatisierten Schirmsystems noch nicht ganz abgeschlossen ist, zeichnet sich schon die vorzügliche Rentabilität dieser Lösung ab.“

Auch wenn bisher nur vorläufige Ergebnisse der ersten zwei Wachstumszyklen vorliegen, verzeichnen wir doch schon beachtenswerte Verbesserungen des Gewächshausklimas. Die Bedingungen sind jetzt viel günstiger - sowohl für die Pflanzen als auch für das Personal in Colima.

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